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Slagter gewinnt in Klassikermanier in Pöggstall, Rabitsch 3.!

Die 2. Etappe der 69. Österreich Rundfahrt von Wien nach Pöggstall über 199,6 Kilometer entschieden vier Fahrer unter sich.

Wobei der holländische Klassikerspezialist Tom-Jelte Slagter das beste Ende für sich hatte. Sein Cannondale-Teamkollege Sep Vanmarcke verteidigte die Gesamtführung und auch für Österreich gab es Grund zur Freude: Gleich drei ÖRV-Profis rückten in die Top-Ten vor. 

Bereits wenige Kilometer nach dem Start beim Ferry Dusika Stadion in Wien konnten sich drei Fahrer absetzen. In der Folge formierte sich ein Quintett mit den Fahrern Marcel Neuhauser (Team Felbermayer Simplon Wels), Dennis Paulus (Hrinkow Advarics Cycleang), Patryk Stosz (CCC Sprandi Polkowice), Sebastian Schönberger (Tirol Cycling Team) und Helmut Trettwer (WSA-Greenlife). Durch das Wein- und Waldviertel wurden die Führenden bei teils starkem Gegenwind nie weiter als 3,5 Minuten vom Feld weggelassen.
Kurz vor der ersten Zieldurchfahrt in Pöggstall, wo heuer die niederösterreichische Landesausstellung „Alles was Recht ist“ stattfindet, wurden die letzten Ausreißer gestellt. Auf den letzten drei Schlussrunden über zwölf Kilometer, mit dem schweren und bis zu 20 Prozent steilen Anstieg Jasenegg, wurde das Rennen neu eröffnet. Und in der letzten Runde setzten sich Tom-Jelte Slagter, Mekseb Debesay (Dimension Data), der Prologzweite Angel Moreno Lopez (Astana) und Martijn Tusveld von Roompot ab. Sie brachten vor einer tollen Zuschauerkulisse einen Vorsprung von neun Sekunden auf das auf 42 Fahrer dezimierte Hauptfeld ins Ziel. Den Sprint des Pelotons gewann der Gesamtführende Sep Vanmarcke.
Slagter: „Endlich hat es mit dem Sieg geklappt“
Der Stein, der dem 27-jährigen Slagter vom Herzen fiel, war sogar noch in der Wachau zu hören. „Das war eine so große Erleichterung für mich. Seit Anfang des letzten Jahres bin ich ohne Sieg, endlich hat es geklappt“, freute sich der Holländer, der 2014 sein bisher bestes Jahr mit zwei Etappensiegen bei Paris-Nizza und einem tollen sechsten Platz bei Lüttich-Bastogne-Lüttich erlebte. Hinter dem Eritreer Debesay landete auch Ex-Tour de Suisse-Sieger Lopez als Dritter wieder am Stockerl. Bester Österreicher in Niederösterreicher wurde Tirol-Profi Matthias Krizek als 15., gefolgt von seinem 20-jährigen Teamkollegen Benjamin Brkic. 
Gesamtwertung bleibt offen, Rabitsch jetzt bester Österreicher
In der Gesamtwertung konnte Sep Vanmarcke, der auch in der „Flyeralarm“-Punktewertung führt, seine Spitzenposition sieben Sekunden vor Andrea Vandrame vom italienischen Nationalteam verteidigen. "Morgen genieße ich noch mit dem Trikot, dann übergebe ich es an die Bergfahrer. Ich bin zu schwer für die hohen Berge", sagte Vanmarcke. Auf die dritte Stelle schob sich der Steirer Stephan Rabitsch vom Team Felbermayr Simplon Wels vor (plus 10 Sek.). Er liegt nur eine Sekunde vor U23-Weltmeister Sven Erik Byström.
„Es war brutal schwer, aber eine erfolgreiche Etappe für uns. Ich freue mich über die zwei Trikots“, sagte der Bergpreisführende Rabitsch, der neue Träger des „Osttirol“-Trikots für den besten Österreicher. Das wird morgen aber der Oberösterreicher Felix Großschartner, der an der sechsten Gesamtstelle liegt, in seiner Heimat tragen. Zwei Plätze dahinter, auf Rang acht, folgt Stefan Denifl von Aqua Blue Sport: „Ein langer und harter Tag ging vor einer tollen Zuschauerkulisse zu Ende. Ich muss den morgigen Tag noch gut überstehen, dann geht es endlich in meine Tiroler Heimat und in die Berge.“ Zufrieden war auch Großschartner: „Ich habe kaum Zeit verloren und mich in der Gesamtwertung auf Platz sechs verbessert. Ein guter Tag für mich. Morgen erwarte ich eine Sprinteretappe.“ 
Morgen 3. Etappe von Wieselburg nach Altheim
Die 3. Etappe startet morgen um 11:00 Uhr am Messegelände in Wieselburg. Über Amstetten, Steyr, Bad Hall und Kremsmünster wird in Lambach erstmals um Punkte in der „Flyeralarm“-Sprintwertung gefahren. Nach der „Wiesbauer“-Bergwertung Turmberg folgen noch zwei weitere in Schneidt und Maria Schmolln. Nach der 1. Zieldurchfahrt in Altheim ab 16:00 Uhr, wo es ebenfalls Sprintpunkte gibt, wird der Zieleinlauf am Stadtplatz in Altheim ab 16:12 Uhr erwartet.   

 

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